Paul Wolff-Plottegg in Graz geboren und aufgewachsen, Schauspielausbildung am Reinhardt Seminar in Wien. Von dort erstes Engagement in Tübingen am Landestheater, wo er u.a. Faust in „Urfaust“, Robespiere in „Dantons Tod“, Benedict in „Viel Lärm um Nichts“ spielte. Über das Staatstheater Kassel (1978 – 1980) führte ihn sein Weg für drei Jahre nach New York. Hier besuchte er die Klassen bei Lee Strasberg im Theatre Institute, am HB Studio bei Uta Hagen, Herbert Berghof und Bill Hickey und auch die Schule von Warren Robertson. Parallel zu dieser weiteren Ausbildung spielte er in verschiedenen Produktionen von „Creation Production“ mit Susan Mosakowski, Matthew Maguire, Vito Ricci. „PP-Productions am Ohio Performance Space.
Zurück in Berlin arbeitete er zuerst mit Kurt Hübner in Th. Bernhards „Über allen Gipfeln ist Ruh“ und in Folge mit Hans Gratzer und Elke Lang am Schauspielhaus Wien. Diese verpflichtete ihn dann nach Frankfurt ans Theater am Turm TAT, wo er u.a. in den Inszenierungen „Sieben Türen“ und „Die Zeit und das Zimmer“ von Botho Strauss, „Heißes Geld“ von Klaus Pohl, „Küsse Bisse Risse“ von Waller/Lang spielte.
1988 war seine erste Zusammenarbeit mit Hans Kresnik in „Germania Tod in Berlin“ von Heiner Müller am Nationaltheater Mannheim, es folgten weitere: „Mars“, „Rosa Luxemburg“, „Pasolini“, „Gustaf Gründgens“. Diese Arbeiten brachten ihn nach Basel, Staatstheater Stuttgart, Volksbühne am Rosa Luxemburg Platz Berlin, Deutsches Schauspielhaus und Thalia Theater in Hamburg. An diesen Häusern spielte er dann auch in Inszenierungen von Martin Kušej, Jossi Wieler, Wilfried Minks, Frank Castorf, Frank Helmund, Jürgen Kruse und gastierte auch immer wieder in Wien mit Kurt Palm und Karl Welunschek.